"Wahlen" in den USA

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"Wahlen" in den USA

Post by ToBeFree » 2012-11-05, 18:04

Die aktuelle Wahl in den USA wird von den Medien fast immer als Entscheidung zwischen Obama und Romney dargestellt, auch wieder heute in der WZ. Wenn es tatsächlich nur diese beiden Kandidaten gäbe, würde ich die USA nicht mehr als demokratischen Staat bezeichnen - ein ähnlicher Fall tritt durch das "Winner takes it all"-Prinzip aber ein.
Quelle wrote:"If it’s between Obama and Romney, there isn’t all that much difference except for the crowd that they bring with them."
Unten verlinkte Quelle wrote:This is a US election that defies logic and brings the nation closer towards a one-party state masquerading as a two-party state.

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Mehr (englische) Informationen dazu: http://www.politicalcompass.org/uselection2012


Kurz zusammengefasst: Viele Bürger der USA "wählen" einen von zwei Kandidaten, die im Prinzip beide gleich rechts sind. Zu beachten ist auch, dass die "Mitte" des Diagrammes, verglichen mit Deutschland, bereits relativ weit rechts liegt.

Wann werden die Wähler und Journalisten endlich begreifen, dass es auch noch andere Parteien gibt?
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by Orakel » 2012-11-06, 15:50

ToBeFree wrote:Wann werden die Wähler und Journalisten endlich begreifen, dass es auch noch andere Parteien gibt?
Das weiß ich nicht^^ :lol:

Aber ist es nicht so, dass die Wahlen in den USA "indirekt" sind, das heißt, dass die Wähler eigentlich nur "Wahlmänner" wählen, die dann später für "ihren" zukünftigen Präsidenten stimmen?
Das ganze heißt glaub ich Electoral College. Vielleicht kann ToBeFree dazu noch ein bisschen sagen? :)
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by Orakel » 2012-11-06, 16:18

Um nochmal auf meinen Nicknamem zurückzukommen... :lol:

Auch bei den Wahlen in den USA haben sie ein tierisches Orakel, in dem Fall das Eichhörnchen "Gnocchi". Das Eichhörnchen hat für Mitt Romney gestimmt; dies tat es anhand von Futter. Das Eichhörnchen-Orakel soll wohl laut seinem Besitzer sehr zuverlässig sein. So hat es z.B. 2008 vorrausgesagt, dass Barack Obama neuer Präsident wird.
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by ToBeFree » 2012-11-06, 19:30

Orakel wrote:Das Eichhörnchen-Orakel soll wohl laut seinem Besitzer sehr zuverlässig sein.
Wirf eine Münze, die ist genauso zuverlässig und kostet kein Futter. ;)
Orakel wrote:Aber ist es nicht so, dass die Wahlen in den USA "indirekt" sind, das heißt, dass die Wähler eigentlich nur "Wahlmänner" wählen, die dann später für "ihren" zukünftigen Präsidenten stimmen?
Das ganze heißt glaub ich Electoral College. Vielleicht kann ToBeFree dazu noch ein bisschen sagen? :)
Ja, stimmt^^

Hier gibt es einen recht guten Artikel dazu: http://www.heise.de/tp/artikel/18/18862/1.html

EDIT: Oder hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Electoral_College
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by Orakel » 2012-11-06, 20:42

Ah, danke :D
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by ToBeFree » 2012-11-07, 17:16

Obama hat "gewonnen" - wie bereits beschrieben. Froh darüber bin ich allerdings nur, weil Romney dadurch "verloren" hat. Ich bin gespannt, was weitere 4 Jahre bringen werden, und hoffe, dass irgendwann einmal wieder andere Farben als blau und rot auf den USA-Karten auftauchen werden... Grün wäre nicht schlecht...
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by yury » 2012-11-25, 15:20

fail@komisches Eichhörnchen.^^

Die Entwicklung ist aber typisch für Zweiparteienstaaten. Die beiden Parteien konvergieren zu einer ominösen "Mitte", in der angeblich die Wahlen gewonnen werden. Demokraten und Republikaner sind letztlich der linke und rechte Flügel der kapitalistischen Einheitspartei. Die einen sind in der Sozialpolitik eher CDU, die anderen eher Taliban, aber ein riesiger Unterschied ist da nicht.
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Re: "Wahlen" in den USA

Post by ToBeFree » 2012-11-26, 15:28

yury wrote:Die einen sind in der Sozialpolitik eher CDU, die anderen eher Taliban, aber ein riesiger Unterschied ist da nicht.
:lol:
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